Presse

 

28.07.2007

Neues Esoterik-Forum “Spiritlounge” eröffnet

 

Im Juli 2007 eröffneten Vera Sternsee aus Blieskastel und Angela Tews aus Lübeck gemeinsam ein neues kostenfreies Esoterik-Forum.

 

Diese Plattform bietet allen Esoterik-Interessierten ein Wohlfühl-Forum mit regem Austausch, mit vielen Herzensenergien, ohne beleidigende Angriffe. Es darf diskutiert, jedoch nicht gestritten werden.

 

Der Mensch ist in seiner Meinungsäußerung frei, bedarf jedoch auch andere Gleichgesinnte, um seinen Erfahrungsschatz an Wissen miteinander auszutauschen.

Alles kann, nicht muss. Es ist ein Ort der spirituellen Freiheit und jeder einzelne von den Mitgliedern ist ein Baustein des Ganzen.

 

Auszug aus der Themenauswahl des Forums:

 

  • Channeling, Engelskontakte
  • Feng Shui
  • Hellsehen
  • Traumdeutung
  • Wünsche ans Universum
  • Religionen anderer Kulturen (Buddhismus, Kabbala etc).
  • Gesundheit, alternative Heilmethoden
  • Tiere und Heilung
  • Kartenlegen, Orakel und Astrologie
  • Kinder und Spiritualität
  • Künstler und Spiritualität
  • Zwei Wochen nach Eröffnung des Forums waren bereits 23 Mitglieder angemeldet und es wurden über 500 Beiträge eingestellt.
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    Hat dieser Bericht Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch unter http://spiritlounge.siteboard.de

     

     

    Erschienen:03.06.2006 / Saarbrücker Zeitung und Pfälzischer Merkur

    Die Engel sind längst wieder da

    Helfer aus einer anderen Dimension

    Der Boom um die himmlischen Boten geht auch an der katholischen Kirche nicht spurlos vorbei. Reiki-Therapeutinnen setzen auf Engels-Energien.

    Lange waren sie aus dem Bewusstsein der meisten Menschen verschwunden. Die Engel waren in den Untergrund gegangen. Irgendwie passten sie nicht mehr zu einer sich modern verstehenden Kirche. Doch durch die „Hintertür der Esoterik“ sind die geflügelten Wesen aus himmlischen Dimensionen wieder zurückgekommen. Auch in der Kirche finden sie allmählich wieder ihren Platz.

    von Merkur-Mitarbeiterin

    christiane de zalewski

    Blieskastel. „Die Rückkehr der Engel“, „Auf den Spuren der Engel“, „Die Heilkraft der Engel“ – das sind nur drei Buchtitel von vielen aus den vergangenen Jahren. Längst gibt es so etwas wie einen Engel-Boom. Es gibt Engel-Seminare, Engel-Postkarten, Engel-Maskottchen, Engel-Spielkarten, Engel-Kerzenleuchter, Engel-Schmuck. Die himmlischen Boten schweben durch die Internetseiten. Zahlreiche Berichte künden von Begegnungen mit Engeln, und auch die Kirchen haben die geflügelten Wesen wieder entdeckt. Eine, die sich mit Michael, Raphael, Uriel, Gabriel und ihresgleichen auskennt, ist Doris Weirich. Die promovierte Theologin ist Dekanatsreferentin beim Bistum Trier und war lange in der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) tätig, auch im Saarpfalz-Kreis. Unter anderem hielt sie auch Vorträge zum Thema Engel.

    Wie kam sie dazu? „Nein, nicht durch sanftes Säuseln zarter Flügel. Ganz simpel: über eine Referatsanfrage der Katholischen Erwachsenenbildung“, so Doris Weirich. Sie bestätigt, was auch unsere Zeitung erfahren hat: Vielen Theologen ist das Thema Engel geradezu peinlich. Da jedoch ganz offensichtlich die Nachfrage bei den Menschen groß ist, kommt man von kirchlicher Seite nicht um die Engel herum.

    Doris Weirich: „Die Engel gehören einfach zum christlichen Glaubensgut. Eine Verehrung findet in der katholischen und in der orthodoxen Konfession statt. Die reformierten Kirchen haben da ihre Schwierigkeiten. Übrigens haben die Engel auch im Judentum und im Islam ihren Platz.“ Doris Weirich verweist auf mehrere hundert Stellen in der Bibel „quer durch alle Bücher“, in denen von Engeln die Rede ist. Allerdings seien sie nie Selbstzweck, sondern „Verweis auf Gott“: Boten, wie die Bezeichnung Angelos besage, ausführende Behörde, Zeugen, Schutz, Deutemodell. Im Zuge der „Entmythologisierung“ der Bibel durch die historisch-kritische Methode habe man die Erwähnung der Engel jedoch als poetische Metapher interpretiert, „so wie wir von der guten Fee reden, als mythologische Zutat oder verhüllenden Ausdruck für Gott“. So seien Engel in der Theologie Anfang der 70er Jahre „unmodern“, ja, „peinlich“ geworden.

    Da Engel aber intelligent seien, seien sie „durch die Hintertür der Esoterik“ wieder gekommen. „Und zur Strafe für ihre Vergessenheit müssen sich christliche Theologen durch das Dornengestrüpp der Miss-Deutung quälen…“, fügt Doris Weirich nicht ohne Ironie hinzu. Engel seien jedoch in katholischer Sicht kein Aberglaube oder eine Fehlform des Glaubens, sondern hätten in der liturgischen Verehrung ihren festen Platz. Kritisch sieht die Theologin allerdings manche Verirrung in der Engel-Darstellung: Angefangen von den „süßen“ Barock-Putten bis zu arg kitschigen, modernen Versionen.

    Warum sind Engel so beliebt, auch oder gerade bei Leuten, die ansonsten wenig mit Religion am Hut haben? Doris Weirich vermutet folgende Gründe: „Einesteils sind sie, besonders, wenn man die Bibel weglässt, anziehend und nach Belieben ‚formbar', meist lieb und nett; sie kommen nicht gleich mit einem ganzen ‚Glaubenssystem'. Der Glaube an Engel impliziert keine Verpflichtungen und keine Konsequenzen. Andererseits sind sie ein leichter, vielleicht darf man sogar sagen‚ jedem Menschen innewohnender Zugang zur Transzendenz, zum Geheimnis des Göttlichen.

    Niederwürzbach. Engel sind für Ursula Nasshan und Diana Spohr keine Wesen, die auf Wolken sitzen und Hallelujah singen, sondern unsichtbare Helfer, die jederzeit bereit sind, den Menschen in ihren Nöten beizustehen. Nasshan und Spohr betreiben seit 2005 eine Reiki-Praxis in Niederwürzbach, wo sie Menschen behandeln, die mit ihren Problemen zu ihnen kommen. Dies können Probleme sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein, wobei die beiden Therapeutinnen betonen, dass sie keinen Arzt ersetzen wollen, sondern da ergänzend wirken möchten, wo herkömmliche ärztliche Hilfe versagt.

    Ursula Nasshan (40) ist von Haus aus Sozialarbeiterin und arbeitete lange in der Psychiatrie und Psychosomatik in einer Kaiserslauterner Klinik. Diana Spohr (39) war nach dem Abi zunächst Arzthelferin, bildete sich dann zur EDV-Fachfrau aus und schloss schließlich ein Studium der Psychologie an. Sie betreut nebenbei schon lange Menschen im Auftrag des Vormundschaftsgerichtes. Kennen gelernt haben sich die beiden Frauen bei einer Fortbildungs-Veranstaltung in der Uniklinik Homburg. Dort stellten sie fest, dass sie ähnliche Erfahrungen, Anschauungen und Vorstellungen hatte. Beide sind als Reiki-Lehrerinnen ausgebildet. Unter „Reiki“ versteht man ganz allgemein „universelle Lebensenergie“. Die meisten Reiki-Praktizierenden arbeiten nach der Methode des Japaners Mikao Usui. Wer in Reiki eingeweiht ist, sei fortan ein Kanal für die Lebensenergie, heißt es. Nasshan und Spohr arbeiten jedoch nicht nur mit Reiki, sondern einer Vielzahl anderer Mittel, darunter auch den australischen Bush-Flower-Essenzen. Das ist etwas Ähnliches wie Bachblüten, nur nach Überzeugung von Ursula Nasshan viel wirksamer.

    Und die Engel? Von deren Existenz sind die beiden Frauen fest überzeugt. Man müsse sie nur rufen, ob mit oder ohne Namen, und dann stellten sich die Helfer aus einer feinstofflichen Dimension zuverlässig ein. Man spüre ihre Anwesenheit etwa an einer veränderten Raumatmosphäre. zal

    Hintergrund

    Zum Thema Engel gibt es unzählige Darstellungen, Bücher, Erzählungen, Gedichte, Berichte aus früherer und neuester Zeit. Es gab Theologen und Engelsforscher, Angelologen, die sich fast ausschließlich mit der Herkunft, Bedeutung und Hierarchie der Engel beschäftigten. Nach einem dieser Engel-Systeme sind die höchsten Engel, die Gott am nächsten stehen, Seraphime oder Kerubime. Dem Menschen am nächsten und „greifbarsten“ sind die Erzengel und die „gewöhnlichen“ Engel. Es gibt himmlische Heerscharen und ganz persönliche Schutzengel, Racheengel und gefallene Engel, wie Luzifer.

    Ein moderner Autor, der sich mit Engeln befasst, ist der Benediktiner-Mönch Anselm Grün. Grün ist jedoch in kirchlichen Kreisen nicht unumstritten, da er das Thema nach Meinung mancher Kritiker zu frei und auch aus psychologischer Sicht angeht. Unter anderem hat er geschrieben: „Jeder Mensch hat einen Engel“, „50 Engel für die Seele“. zal